





Wähle einen Platz, setz dich fünf Minuten auf eine Bank, beobachte Atem, Geräusche, Wege. Hebe dann langsam eine Hand und grüße jeden dritten Menschen freundlich. Nichts verkaufen, nichts erklären. Spüre Reaktionen, notiere zwei Wörter. Diese minimale Geste schärft Präsenz, öffnet Kontakt und zeigt, wie wenig es manchmal braucht.
Trainiere Blickkontakt mit Partnerwechsel, übe klares Abbrechen mit einem Stichwort, teste leise Stimmen, die trotzdem tragen. Probiere Alltagsobjekte als Metaphern. Finde die Haltung, in der Fehler Einladungen werden. In kleinen Treffen wächst Vertrauen. Aus Übungen entstehen Skizzen, aus Skizzen kurze Szenen, aus Szenen geteilte Erfahrungen im öffentlichen Raum.
Bau eine kleine Runde aus Nachbarinnen, Kolleg:innen, Studierenden auf. Vereinbart Feedbackregeln: beschreiben vor bewerten, Wirkung vor Absicht, konkret statt allgemein. Trefft euch regelmäßig, teilt Protokolle, feiert kleine Schritte. Wer teilnimmt, wird Mitverantwortliche:r. So wird aus einzelnen Funken ein Netz, das Halt gibt und Neues mutig entstehen lässt.
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